furchtlos glücklich

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furchtlos glücklich

Nein, sie ist alles andere als eine Unbekannte. Franziska Wanninger schickt nach ihrem Debüt „Just und Margit“ und dem Nachfolgeprogramm „Ahoibe – guad is guad gnua“ nun ihr drittes Erfolgsprogramm auf die Kabarettbühnen des Landes. In „furchtlos glücklich“ arbeitet sich der neue Zahnarzt der Bühnenfigur nicht nur mit seinem Bohrer tief in den schmerzhaften Karieskern, sondern auch in deren Herz. Doch wer kennt das nicht – so einfach die Tore auf und rein ins Glück, das hat noch selten einer geschafft. Unter dem Amalgam der Alltagsrührmichnichtanschutzfunktionen liegt aber doch vielleicht ungeahntes Potential. Bevor sie sich da aber richtig einlassen kann, geht’s erstmal in den Wochenendkurs „furchtlos glücklich” einer höchst durchgeknallten Seminarleiterin.

Mit ihrer grandios lustigen Art geht sie großen Themen mit leichtem Fuß auf die Spur. Sie changiert scheinbar ohne Mühe zwischen dem derben Grantler, dem kaputten Manager und der zarten, auf Sinnsuche reisenden Städterin. Wanninger gelingt es mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointenreich ganze Welten zu erschaffen.

In „furchtlos glücklich“ gibt Franziska Wanninger ganz neue Seiten preis, ohne die geliebt-gewohnten vergessen zu lassen. Sie erzählt mitreißend, singt von den Untiefen des Lebens, erschafft unvergessliche Figuren und zeigt, dass Mut immer belohnt wird. Oder was würden Sie wagen, um glücklich zu werden?

Premiere: 17.02.2018 im Schlachthof, München

„Wia d’Semmel so da Knödel“

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„Wia d’Semmel so da Knödel“

Leberkäs und Senf. Butter und Breze. Wanninger und Frank. Endlich stehen die beiden preisgekrönten Kabarettisten gemeinsam auf der Bühne. Aber was verbindet zwei bayerische Urgewalten, die zehn Jahre Altersunterschied trennen? Naja, Bayern ist eben nicht gleich Bayern. Selbst innerhalb der Eingeborenen kommt es da schon auch mal zu Verständigungsschwierigkeiten. Bei der Frage nach dem übergriffigen Hochdeutschen auf bayerischem Boden herrscht aber schnell wieder Geschlossenheit: „Dass’ des nicht braucht hätt! Zumindest ned in diesem Ausmaß!“

Nun tauchen sie mit „Wia d’Semmel so da Knödel“ ein in die Untiefen des Bayernlandes, in seine Sprache, die es zu erhalten gilt und seine Menschen, die man erst mal verstehen muss. Sagt man jetzt der oder die Butter? Handelt es sich bei „Bluadige Hehnakrepf“ um ein Instrument aus dem Voralpenland oder um eine Frühstücksdelikatesse aus Asien? Und vor allem: Kann man die berühmte Brennsuppe essen oder schwimmt man nur darauf?

Wanninger und Frank sezieren sie wie ein Hendl auf dem Oktoberfest: all diese vielen bayerischen Klischees und Vorurteile. So bringen sie auch den Zuschauern Bayern nahe, die noch kein Jodeldiplom haben. Das ist unglaublich lustig, immer wieder erschreckend wahr und ergibt am Ende eine echte bayerische Leibspeise.

Mit den beiden jungen Kabarettisten vereinen sich leise und laut, deftig und hintersinnig, Ober- und Niederbayern. Und man findet sie wieder, die urbayerischen Charaktere und die fast vergessenen Schätze bairischer Sprache. Und überhaupt, kennen Sie eigentlich die Knödeltheorie?
Nicht? Dann dürfen Sie gespannt sein und Karten kaufen.